Blog von ÖH-Gesellschaftspolitisches Referat

Einladung zur Ausstellungseröffnung

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Die Grausamkeiten und die Gräuel des Nationalsozialismus sowie dessen traumatische Hinterlassenschaften versperren oft den Blick auf die anderen Faschismen dieser Periode. Eine neue, überaus empfehlenswerte Ausstellung erweitert jedoch die Perspektive und blickt nach Süden, genauer gesagt nach Italien:

Einladung

TschetschenInnen – Europäer wie wir!

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TschetschenInnen – Europäer wie wir!
Der Klagenfurter Verein ASPIS (Forschungs- und Beratungszentrum für Opfer von Gewalt) startet in Kärnten ab sofort mit dem Projekt „TschetschenInnen – Europäer wie wir“. Dieses Projekt wird vom EFF (Europäischer Flüchtlingsfonds) und dem BMI (Bundesministerium für Inneres) gefördert. Die ÖH-Klagenfurt (Referat für Gesellschaftspolitik und Menschenrechte) wird bei Veranstaltungen an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt die Begegnung mit tschetschenischen Flüchtlingsfamilien unterstützen.
Seit 1994 ist die kleine Kaukasusrepublik Tschetschenien von Krieg und Gewalt beherrscht. Zwei Kriege haben das Land in die Steinzeit zurückgebombt. Das Tschetschenien der Gegenwart darf als Folterdiktatur bezeichnet werden, in der nichtnachlassende schwere Menschenrechtsverletzungen, wie willkürliche Hinrichtungen, verübt werden.
Seit vielen Jahren leben tschetschenische Flüchtlingsfamilien, denen die Flucht aus dem Nordkaukasus gelang, auch bei uns in Österreich. Das Wissen der Bevölkerung über tschetschenische Menschen ist sehr gering, in den letzten Jahren hat es Pauschalverurteilungen aller in Kärnten lebenden TschetschenInnen („Tschetschenenfreies Kärnten“) gegeben. Zuletzt wurden unschuldige tschetschenische Flüchtlingsfamilien mit falschen Anschuldigungen („gewalttätige Tschetschenen“) aus Kärnten weggeschafft.

Ziel des Projektes „TschetschenInnen – Europäer wie wir“ ist es vorhandene Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen und durch umfassende Information die Angst vor dem „Fremden“ zu nehmen. Begegnungen zwischen TschetschenInnen und KärntnerInnen sollen erleichtert und am Beispiel der tschetschenischen Flüchtlinge der Begriff Asyl erklärt werden.

Bis 31.12. 2009 wird es in Kärnten zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Tschetschenien geben:

Deutsch für AsylwerberInnen

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AsylwerberInnen haben in Kärnten einen besonders schlechten Status – sie leben im Nirgendwo, warten jahrelang auf ihr Asylverfahren und haben in dieser Zeit keinerlei Möglichkeit, sich abzulenken, sich weiterzubilden und sich zu beschäftigen.

Heimat für alle?!

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"Damit Graz Heimat bleibt", lautet einer der FPÖ-Slogans im Grazer Wahlkampf.

Heimat - die Definition dieses vielschichtigen und komplexen Begriffes ist wohl von Person zu Person verschieden. Heimat, sind das Klischees wie Mozartkugeln, Lippizaner und Dirndl? Oder ist Heimat nicht eher ein Ort, an dem man willkommen ist, wo man sich wohl fühlen kann und darf, wo man eben"daheim" ist? Wenn man von der zweiten Definition ausgeht, kann Österreich, die vermeintlich schöne Alpenrepublik, wohl nur für auserwählte Personen "Heimat" sein. Denn jenen Personen, die "bei uns" nicht erwünscht sind, wird dieses oft allzu eindeutig mitgeteilt, wie die Begebenheiten von vorigem Sonntag bewiesen haben. Dass bestimmte Äußerungen von Spitzenpolitikerinnen bzw. Spitzenpolitikerinnen für Reaktionen sorgen werden, dürfte logisch (und vielleicht von gewissen Personen sogar erwünscht) sein. Bleibt zu hoffen, dass die Situation nicht eskaliert...

Petition gegen die Überwachung von Handys

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Hallo an alle!

Lest euch die Seite mal durch! Ihr könnt die Petition auch unterzeichnen!

http://www.ueberwachungsstaat.at/ueberwachungsstaat/home/

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