Filmvorführung: Das Leben ist schön

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24.04.2007 - 20:15
24.04.2007 - 22:30

Am 24.04.2007 / 20:15 Uhr zeigt das Referat für Gesellschaftspolitik, Menschenrechte und Ökologie den Film "Das Leben ist schön" von Roberto Benigni im Hörsaal 10 (Mensagebäude). Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Kurzbeschreibung:
Toskana, 1939. Faschismus und Antisemitismus machen auch in Italien nicht halt. Tausende von Juden werden in Konzentrationslager deportiert. In dieser bedrohlichen Zeit verliebt sich der verträumte Guido in seine Lehrerin Dora, die er dank Charme und Clownereien seinem Rivalen kurz vor dem Altar wegschnappt. Jahre später zerstören die Nazis das gemeinsame Glück um ihren Sohn Giosue. Guido und Junior werden ins KZ verschleppt. Doch Dora, obwohl keine Jüdin, besteht darauf, mit ihrer Familie den fatalen Güterzug zu besteigen (Quelle: VideoMarkt).

Weitere Informationen, Rezessionen und Fakten gibts unter: http://www.amazon.de/Das-Leben-sch%C3%B6n-Nicoletta-Braschi/dp/B00004U42...

Viel Spaß wünscht euch das Referat für Gesellschaftspolitik, Menschenrechte und Ökologie (Kontakt: gespol@oeh-klagenfurt.at)

Bild von Anna

Anschauen!

Wer den Film noch nicht gesehen hat (ich schon 2mal! ich bin eine Cineastin, und das ist einer meiner Lieblingsfilme): diese Gelegenheit -noch dazu kostenlos- unbedingt nützen! Der Film ist nicht nur eine ganz sonderbare, künstlerisch hochwertige KZ-Geschichte, die einen fast atemlos macht. Der Film ist vor allem eine vielfältige Metapher, wie man mit unverschuldetem Schicksal und menschlichem Leid umgehen kann, wie man trotz allem sich selbst und insbesondere ein hilfloses Kind schützen kann, wie man Sinn mitten in einer Welt des Bösen finden kann. Ein ganz und gar irreales Märchen wird da erzählt, ja, aber der Film hat für mich etwas mit menschlicher Würde und Kreativität zu tun, und ist damit auf besondere Weise auch real.
Ich merke, ich kann den Film gar nicht beschreiben, also schaut ihn selber an. Einfach fallenlassen, beim Anschauen nicht innerlich kommentieren, einfach fühlen und auch lachen, die Vielfältigkeit genießen. Dann kann man trotz der Schwere des Themas nach diesem Filmerlebnis vorm Einschlafen mit dem Filmtitel auch zu sich selber sagen: Das Leben ist schön!