Partei-Politik gehört nicht in die ÖH!
Als unabhängiger Referent des Informationsreferates hatte ich miterlebt, wie sehr die Politik in die ÖH involviert ist. Das schlimmste aller Beispiele war die Demo gegen die Studiengebühren. Hier wurde in der ÖH nicht zusammengearbeitet. Die Demo selber war gemeinsam, aber die Vorbereitung war es nicht. Das Ergebnis war in einer peinlich geringen Beteiligung zu sehen.
Seit letztem Jahr, seit die ÖH von Daniel Gunzer und Eva Maria Dröscher im Vorsitz geführt wird, ist Parteipolitik kein Thema. Es wird für die ÖH, also für die Studierenden, gearbeitet. Nach meiner Einschätzung haben die zwei sehr gute Arbeit geleistet.
Der Grund, weshalb die jetzige Führung abgesetzt werden soll, ist an den Haaren herbeigezogen und damit ganz leicht als Vorwand zu erkennen. Die Parteipolitik soll, vor den Wahlen, wieder Einzug halten in die ÖH. Die ÖH wird als Wahlkampfarena missbraucht werden.
Ich weiß leider nicht wie das verhindert werden kann, für Ideen bin ich offen.
Mit besten Grüßen
Christian Amlacher
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Studiengebühren
Zu den aktuellen Vorgängen kann und möchte ich auch nichts sagen.
Es wird gerade von der Politik das Thema der Abschaffung der Studiengebühren wieder einmal angezogen. Ich will niemanden die ernsten Absichten absprechen. Die Frage nach der Realisierbarkeit muss man aber stellen. Wenn man nämlich genau hinhört, dann hört man eigentlich nichts: nämlich von Seiten der Universität. Wenn überhaupt, so gibt es nur die Aussage, dass die Universität auf die Gebühren angewiesen ist. Ich kann mir auch persönlich nicht vorstellen, dass man auf etwas verzichtet, das man bereits hat.
Die Reform ist ein Zug, der nicht auf offener Strecke kehrt machen wird.
Es ist jedenfalls schade, dass in einer schwierigen Phase der Bologna-Reform die österreichische Parteipolitik wieder Einzug hält.
Die deutsche Rektorenkonferenz hat sich gerade zu Wort gemeldet. Die Abbrecherqote ist dort von 21% auf 30% gestiegen. Die Finanzierung des 2-Phasen-Modells ist nicht gesichert. Es wird das Schmalspur-Curriculum bemängelt. Im amerikanischen System ist der Bachelor breiter auf Bildung ausgelegt.
In Kakanien macht man es wieder einmal geschickter. Man kompliziert die Dinge erst gar nicht und redet nur übers Geld.
Dabei wären auch die Inhalte ganz interessant.
Sonst keine Sorgen?
Unter derStandard.at | Bildung | Berufseinstieg | Beruf & Studium
findet sich eine interessante Diskussion: "Der Bachelor, das unbekannte Wesen".
Im Übrigen möchte ich allen eine alte Bauernregel in Erinnerung rufen:
Je provinzieller die Posse, desto ernster nehmen sich die Akteure.
Ich hoffe das Niveau der Argumente kommt wieder auf den geheiligten akademischen Boden zurück. Das betrifft die subtilen und sublimen Werbeeinschaltungen für diverse Lokalpolitiker.
Siehe auch Stichwort "Wahlkampf"...
Der Bachelor ist am Arbeitsmarkt noch relativ unbekannt. Die Universitäten werden nach seinem Auftritt am realen Arbeitsmarkt beurteilt werden.
Ideell ist meiner Meinung nach die einschneidendste Veränderung, dass die Unis jetzt eine Außenwelt haben. Diesen Paradigmenwechsel haben sie meiner Meinung nach noch immer nicht verinnerlicht.
Die Arbeitsmarktöffnung wird nicht nur billige Leiharbeiter für die Feldarbeit bringen, sondern genauso den akademischen Bereich erfassen. Im österr. Parlament sind bereits im Bürobereich Zeitarbeiter tätig. Wenn erst die Lehrergewerkschaften umgangen sind - wenn sie weiter blockieren - was wird wohl ein AMS mit den vielen arbeitslosen Junglehrern machen?
Das nennt man schlicht: reales Leben.
Universitäten... werden beurteilt...
interessanter beitrag
willst du damit unterm strich sagen: ...Die Universitäten werden nach seinem Auftritt am realen Arbeitsmarkt beurteilt werden... --> wir machen durch unseren dummen streit unsere eigenen ruf kaputt!?
wenn du das meinst dann rennst du bei mir offene türen ein. aber genau deswegen muss dieses nicht funktionierte system (keine zusammenarbeit möglich, daher muss es konflikte geben), durch ein besseres ersetzt werden.
ca
hallo! ich kann mich dem nur
hallo!
ich kann mich dem nur anschließen!
seit 2005 arbeite ich in der ÖH mit, d.h. ich habe die "rote führung" in der vergangenen periode erleben dürfen und schau auch jetzt ganz genau auf korrektheit.
wenn der putsch durchgeführt wird, kann ich nicht mehr für die ÖH eintreten, weil das ist ein derartig korrupter vorgang ... mir fehlen die worte.
zur zeit bin ich maßgeblich daran beteiligt, die "woche der freien bildung" zu organisieren - ein super programm - eine super veranstaltung wird das! möglich gemacht haben das daniel und eve als vorsitzende!!!
(zum vergleich: vor 2 jahren hätte auch eine woche der freien bildung stattfinden sollen --- die vsstö hat ressourcen (ÖH-beiträge!!!) rein gesteckt und dann alles abgesagt - ohne begründung.)
übrigens: bei der planung und vorbereitung für die woche der freien bildung ist ein einziges mal einer von der AG dabei gesessen (gesagt oder was beigetragen hat er nicht) - ansonsten haben die nichts dazu beigetragen, obwohl das eine ÖH veranstaltung ist (eine bundesweite noch dazu!)
die unabhängigen studierenden zu vertreten ist oberstes ziel - zur zeit noch.
falls es tatsächlich zu diesem wechsel kommen sollte, ist es damit wieder vorbei. :(
vlg
suza
Die Gesellschaft tut alles, um die Blicke aller von allen Ereignissen abzulenken, welche die wahren Machtverhältnisse verraten. Michel Foucault
*-*-*-*
susanne "suza" lesjak
www.strosek.at
*-*-*-*
Arg, arg...
Auch ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, im Namen der Brut, unser Entsetzen über diesen demokratische legitimen, aber "gemeinen Schritt" der AG ausdrücken.
Wer will, kann sich natürlich gerne unserer Solidaritätsaktion (R.I.P.-) PLUS hier anschließen...
Uniparty
Neben all dem was hier politisch passiert: Warum gibt es keinen Aufschrei was auf der Uniparty passiert ist? Das war ja wohl jenseits von gut und böse. Könnte mir mal bitte jemand erklären (am besten jemand aus der ag) was da aus seiner/ ihrer Sicht passiert ist?
Nach dem was ich gesehen habe, bin ich entsetzt und glaube dass wenn es mit der öh so weitergeht dass sich am besten jeder und jede noch davonretten sollte bevor das schiff entgültig sinkt.
was ist den auf der uniparty
was ist den auf der uniparty passiert? ich denke von der ag wirst hier keine antwort bekommen.
Ich denke Elke meinte die
Ich denke Elke meinte die AG-Party-Plakate hinter den Bars, die trotz mehrmaliger Aufforderung von Daniel per Telefon bzw. anwesenden ÖH-MiatarbeiterInnen nicht entfernt wurden. Als Eve sie entfernen wollte, wurde sie von einem Security davon abgehalten.
Oder meint Elke vielleicht die Europa-Martinz(ÖVP)-Werbe-Kuchen, die auf der ÖH-Party ausgeteilt wurden?
Und warum das ganze auf der ÖH-Party: Organisiert wurde sie von den AG-Leuten, und denen war wohl schon alles egal, nach dem Bruch der Koalition.
Aber das war zumindest vermutlich schon ein kleiner Ausblick, was nun (wieder) auf uns zukommt, und was manche Leute unter der ÖH verstehen.
eve wurde nicht einfach nur
eve wurde nicht einfach nur davon abgehalten. Sie wurde auf Weisung (!!!) von der Security von der Party geschmissen. Und das nicht auf ein: he, würdest du bitte gehen? Sondern durchaus sehr unsanft. Sie ist als stv. Vorsitzende mitverantwortlich für die Party, ist ja nicht so dass sie eine Schlägerei angezettelt hat, sie wollte Fraktionswerbung von den Wänden nehmen, die auf einer ÖH-Party nun wirklich nichts verloren haben sollte.
Weisungen
hmm... das mit der weisung find' ich auch eigenartig; schließlich ist ja die security normal dafür gedacht, kleine randalierende giftzwerge von sachbeschädigungsdelikten (was es ist, auch wenn sie recht gehabt hätte in dem fall) abzuhalten. wofür brauchen die dann eine extra weisung?
Ganz so einfach ist es nicht...
Wir sollten hier auch nicht mit falschen Fakten rangehen - Eve wurde nicht von der Uniparty entfernt sonder "nur" von hinter der Bar (nach meinem Wissen). Das Abreissen der Uniparty-Plakate wäre schon wegen des Paktes "keine Bewerbung der kommenden Unipartys auf der Uni bevor die jeweilig nächste vorbei ist" legitimiert gewesen. Also ist es keine Sachbeschädigung - das Aufhängen der Plakate war widrig der Abmachung, somit war (wenn man das so auslegen möchte) das Anbringen der Plakate eine Sachbeschädigung.
btw: Herr Pöcher, nun machen sie sich lächerlich. Das mit den Kerzen war eine interessante Sache, Eve mit dem Term "randalierender Giftzwerg" in Verbindung zu bringen finde ich nicht in Ordnung. Wir möchten doch auf der sachlichen Ebene bleiben, oder?
Christoph Bauer
Referent für Medien-, Öffentlichkeitsarbeit und Information
he, ich will gar nichts...
he, ich will gar nichts... nicht mit falschen fakten rangehen herr bauer ;)
btw.: sie sieht halt 'mal so aus, wenn ich mir die situation bildlich vorstelle. was soll ich machen?
....
Dann behalt diese Aussagen bitte für dich - ich wüsste nicht was Denunziantentum hier verloren hat bzw. warum du genau hier deine Gedanken äussern musst. Ich dachte dafür gibts deine/eure HP?
Wir kennen uns einfach zu gut um die Nachricht "dahinter" nicht zu erkennen, nicht wahr, Herr Schafstrangulierer ;-) aber lassen wir das, es gibt zur Zeit wichtigere Dinge - ich denke zumindest da sind wir einer Meinung, oder?
Nope...
...eigentlich nicht.
siehe Duden:
De|nun|zi|an|ten|tum, das; -s (abwertend): 1. Wesen, Art des Denunzianten. 2. Gesamtheit von Denunzianten.
Ein Denunziant ist jemand, der Denunziation betreibt, was laut Wiki Folgendes bedeutet:
Unter Denunziation (Herkunft: lat. denuntiare = absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen, lat. denuntiatio = Ankündigung, Anzeige) versteht man die (häufig anonyme und/oder öffentliche) Beschuldigung oder Anzeige einer Person aus niederen Beweggründen. Ähnliche Begriffe: Verrat, brandmarken, jemanden öffentlich bloßstellen.
Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. (Siehe beispielsweise: Heimtückegesetz)
Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
...dafür ist ein Forum, besonders ein öffentliches Forum einer Institution, in der ich Zwangsmitglied bin, auf jeden Fall da.
Ihr PLUSis könnt soviele Fotos mit dem LH von Kärnten machen, wie ihr wollt. Ihr könnt deshalb halt nicht davon ausgehen, dass jeder Security-Angestellte im Land euch sofort erkennt. Folglich haben's ihre Pflicht getan und wenn ihr nicht einmal so einen Gedankengang nachvollziehen könnt und evtl. Argumente dagegen kommen, dann ist es vielleicht eh besser so, wie's gekommen ist (und auch nimmer wirklich überraschend, oder?).
Ahh jetzt werden wieder die
Ahh jetzt werden wieder die absurdesten Zusammenhänge (hey wartet, diesmal gibt es nichtmal einen Zusammenhang) rausgekramt um uns irgendeine Parteiabhängigkeit zu unterstellen ;-) Ich mein jeder der sich auch nur ein wenig mit der ÖH beschäftigt grinst jetzt über deine wiederholten Versuche uns für die Fotos für den Kulturpass eins auszuwischen. Ich finde es auch persönlich sehr bedenklich, denn ich lasse mich nicht gern ins rechte Eck stellen - das ist die übelste Nachrede für jemanden der wie ich sein ganzes Leben aktiv gegen rechtes Gedankengut in jeglicher Form gekämpft hat. Aber die persönliche Ebene ist dir in deinem "Feldzug" gegen die PLUS wohl egal.. wie in der "großen" Politik, hm? Sehr schön wie man gegen seine eigenen Maxime verstoßen kann.
Ich könnt auch dein Kommentar einfach löschen, warum denkst du dass ich es nicht tue? Weil du dich damit selber diskreditierst und ich das gern als Zeitzeugnis erhalten möchte.
P.S.: "Beschuldigung einer Person aus niederen Beweggründen" - passt meiner Ansicht nach wie die Faust aufs Auge ;-)
Dies war mein letztes Kommentar in der Causa "Pöcher", ich bitte darum jetzt beim Thema zu bleiben.
Christoph Bauer
Referent für Medien-, Öffentlichkeitsarbeit und Information
Genau...
...jetzt wieder die niederen Fotos. Leider gibt's nicht nur welche vom Kulturpass (siehe Antrittsbesuch).
Aber wie auch immer. Persönlich habe und hatte ich nie etwas gegen die PLUS. Ich habe nur jahrelang miterleben müssen, wie diese naiv-unfähige "Politik" (wenn das überhaupt so genannt werden sollte) betrieben hat. Wenn wer auch nicht rechts ist, muss er ja keine solchen Fotos machen. Wenn wer sein Leben 'was dagegen gekämpft hat (wie das auch immer im Konkreten ausgesehen haben mag ^^), dann muss diese Person ja gerade eben bei solchen "unvorteilhaften" Aktionen seine Stimme erheben; zumindest zurücktreten, statt Mitgliedern im Forum mit Zensur zu drohen, oder?
Um aber jetzt trotzdem einmal wieder den Bogen zurück zum Thema zu spannen:
Im Moment wird es wohl kaum möglich sein, etwas zu tun, das nicht auch ein bißchen das Gefühl von "Parteipolitik" mitvermittelt. Also entweder warten bis 2009 und sich dann nicht so abziehen lassen (siehst du: Naivität/Unfähigkeit, wie oben angesprochen); oder vernünftige Oppsoitionsarbeit machen. Das kann aber die Brut (auch historisch gesehen) um einiges besser als die Leute, die (noch immer) in ihren Referaten herumideln.
ahhh....
jetzt kapier ich erst das foto (ein gewürgtes schaf :-) ui hat lang gedauert...
martin irgendwie bist mit deinem rachefeldzug gegen die plus hier nit richtig. christoph zum rücktritt aufzufordern ist noch weniger ok.
kritisch zu sein is deine art, so kennen wir dich und das ist eh super und das schätz ich auch. aber engagierte leute anzugreifen ist nicht super.
ich stell mich nicht hinter die plus - ich stell mich hinter die öh und gegen die parteipolitik die eine zusammenarbeit verhindert. außerdem werden engagierte leute mit falscher farbe automatisch ausgeschlossen.
mach einen vorschlag wie es besser funktionieren könnte! und bitte so das niemand sein gesicht verlieren muss.
"...ein bisschen das Gefühl von "Parteipolitik" mitvermittelt." - definier mal bitte ein bisschen
christian amlacher
k...
...das mit dem Rücktritt ist halt eine persönliche Meinung, über die sicher wann/wo-anders diskutiert werden kann. Ich muß auch zugeben, dass ich die PLUS-internen Vorgänge zu der Causa (ich hoffe wirklich, dass es solche gibt) nicht kenne.
Das mit dem "Gefühl der Parteipolitik" hab' ich so gemeint:
An der Uni gibt es div. Gruppierungen, die in die ÖH wollen, bzw. ihre Mandatszahl dort erhöhen wollen, was sicher bis zu einem gewissen Grad (also dem Punkt, an dem die Arbeit für Studierende behindert wird) legitim ist.
Jetzt wäre es halt auch gut, dass beim nächsten Mal die Leute wissen, wen sie wählen sollen (so Gott will, werde ich 2009 nimmer an der Uni sein, also keine Angst; ist keine Eigenwerbung ^^) und jede diese Gruppierungen, die noch halbwegs glaubwürdig bleiben will, wird sicher viiiiiiiiel mehr Zeit und Geld in Aktionen investieren, bei denen sie auch irgendwie sichtbar ist, bzw.: ganz brutal gesagt "profitieren" kann.
Das meine ich, muss jetzt nicht nur negativ gesehen werden. Schließlich ist das für mich jedesmal wieder ein Horror, wenn der KSV oder der RFS zwei Wochen vor der Wahl auftauchen und dann trotzdem ein paar Hanseln die unreflektiert wählen.
Allerdings ist hier aber auch wieder das Faktum zu berücksichtigen, dass die ganzen "kleinen" Gruppen außerhalb des ÖH Wahlkampfes ja nicht jeden an der Uni mit Spam vollpflastern können, geschweige denn Plakate aufhängen dürfen (wie die in der ÖH vertretenen Fraktionen), was ihre gefühlte Präsenz doch ziemlich einschränkt. Das ist auch einer der Punkte, der der PLUS sicher vorwerfbar wäre, schließlich haben's sogar die kleinsten Lücken in dem Bereich zu schließen verstanden.
Wenn also irgendeine Gruppierung an der Uni wirklich etwas tun will, um eine mögliche Wahlschlacht zwischen Rot und Schwarz zu verhindern (wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob es die in dieser Form überhaupt geben wird), dann muss sie sich praktisch irgendwie mit den anderen, nicht in der Exekutive vertretenen Bewegungen zusammenschließen, was in verstärktem Maße für die nicht in der ÖH vertretenen Opposition gilt. Alle diese Bestrebungen werden aber in jedem Fall von der Exekutive spätestens im ÖH-Wahlkampf aufbereitet werden (stellt euch 'mal gemeinsame GRAS-Brut Aktionen vor) und ein Mief von Parteiabsprachen- und somit Politik bleibt.
Wenn wir jetzt noch berücksichtigen, dass die Wahlbeteiligung signifikant gesteigert werden MUSS, damit die ÖH glaubwürdig bleibt, ist das wahrscheinlich nicht gerade die allerbeste Lösung.
Fürs Erste bleibt wohl nur die Möglichkeit, dass möglichst viele Parteiunabhängige (und damit meine ich in dem Sinne parteiunabhängig, dass sie KEINEM Block, auch nicht der PLUS, angehören) der neuen Exekutive anbieten weiterzumachen (da sicherlich nicht alle Positionen so schnell umbesetzt werden können) und dort im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen "Schadensbegrenzung" zu betreiben, während der Parteienstreit weitergeht. Dies setzt natürlich sehr viel Eigenverantwortung und Willensstärke voraus und kann in der Praxis von positiven Einwirken auf die Referenten, über gegenseitiges Ausspielen der beiden Fraktionen in der neuen Exekutive, bis Verweigerung im Extremfall alles beinhalten. Jeder der das tut, kann auf jeden Fall mit meiner persönlichen Unterstützung rechnen, wenn er oder sie darum fragt.
zu einfach...
Rücktritt? Dafür dass ich die Möglichkeit des Kulturpasses für Studierende als wichtiger erachte als eine mögliche Ächtung durch Personen wie dich? Herr Haider ist nunmal in Kärnten für die Kultur zuständig - wenn du nicht Ressorts und politische Motivation teilen kannst - wir müssen es um im Sinne der Studierenden agieren zu können.
Ich stell dich da ganz einfach vor die Wahl: Kulturpass mit Haiderfotos oder kein Kulturpass? Und jetzt überleg genau was für Studierende wichtiger ist. Man sollte nicht aus der persönlichen Abneigung heraus ein Manifest der Verteufelung machen das sich auf jeder erdenklichen Ebene niederschlägt - das ist nicht konstruktiv sondern einfach nur ignorant.